(Ausschnitt aus den Kursunterlagen zu:
“Homöopathie für Neueinsteiger”
von Mag.pharm. Leopoldine Petcold)

Welche Bedeutung hat die Lebenskraft in der Homöopathie?

Jeder Mensch trägt eine Kraft in sich, die ihn gesund hält, wir nennen sie Lebenskraft. Sie ist von der Entstehung des menschlichen Lebens bis zum Tod vorhanden, aber nicht gleich stark in jeder Lebensphase und auch nicht gleich stark bei allen Menschen. Wenn die Lebenskraft erlischt, ist der Mensch tot. Je mehr die Lebenskraft absinkt, desto leichter werden wir krank.

Zur Lebenskraft gehören

• auf der körperlichen Ebene die Immunabwehr sowie die Steuerung der Körperfunktionen und Organsysteme,
• auf der geistigen Ebene die Fähigkeit zu denken, das Gedächntis, die Konzentration – der Volksmund fasst es unter „Hirn“ zusammen und
• auf der seelischen Ebene Lebensfreude, Optimismus und das Prinzip: „Glaube – Liebe – Hoffnung“ das Gegenteil von Pessimismus, Verzweiflung und Selbstzerstörung – der Volksmund fasst es unter „Gemüt“ zusammen.

Optimismus und Lebensfreude helfen uns, Schicksalsschläge zu meistern, uns gegen Kränkungen zu wehren. In der “Kränkung” steckt das Wort krank schon drinnen.

Der Grundgedanke bei der Homöopathie ist: Ich stärke diese Lebenskraft, dadurch kann der Mensch wieder gesund werden, sich gegen krankmachende äußere Ursachen wehren.

Geschichtliches

Samuel Hahnemann, der Begründer der Homöopathie, lebte vor gut 200 Jahren, in einer Zeit, wo Medizin Schröpfen, zur Ader lassen und die Anwendung von giftigen Stoffen wie Arsen oder Quecksilber bedeutete.

Hahnemanns Grundsatz war: In erster Linie nicht schaden!

Um weniger Nebenwirkungen zu haben, verdünnte er diese Gifte. Er wollte die geringste Dosis herausfinden, in der z. B. Quecksilber noch gegen Syphilis wirksam ist. Er nahm
1 Teil Ausgangsstoff, 99 Teile Milchzucker und verrieb kräftig.
Das Endergebnis nannte er Potenz C1, den Vorgang Potenzieren oder Dynamisieren.
Das C vor der Nummer steht für „centum“ (heißt auf Latein hundert, weil es insgesamt hundert (1 + 99) Teile sind, die weiterverarbeitet werden).

Die C1 war ihm immer noch zu giftig, daher nahm er 1 Teil der C1, 99 Teile Milchzucker und verrieb noch einmal, das Endergebnis war die C2. Die C3 stellte er aus 1 Teil C2 und 99 Teilen Milchzucker her, ab der C4 nahm er einen Teil der Potenz (für die C4 die C3) und 99 Teile eines Alkohol/Wasser-Gemisches und verschüttelte kräftig.

Die D-Potenzen wurden von Hahnemanns Nachfolgern entwickelt.
Der Unterschied zu den C-Potenzen ist: Man nimmt
1 Teil Ausgangsstoff und 9 Teile Milchzucker oder Alkohol/Wasser,
sonst ist der Herstellungsvorgang gleich. D steht für „decem“ (heißt auf Latein zehn, weil es insgesamt zehn (1 + 9) Teile sind, die weiterverarbeitet werden).

Der „Chinarindenversuch“:

Hahnemann beherrschte mehrere Sprachen und verdiente den Lebensunterhalt sehr oft mit Übersetzungsarbeiten. Dabei stieß er auf die Werke des schottischen Arztes William Cullen. Der stellte in seinem Werk die Theorie auf: Die Chinarinde hilft gegen Malaria und senkt Fieber, weil sie durch Bitterstoffe den Magen stärkt.

Hahnemann war als junger Arzt in Hermannstadt, im heutigen Rumänien, tätig. Er hat dort viele Malariakranke behandelt und Malaria mit Chinarinde ausgeheilt. Auch er selbst erkrankte in der Zeit an Malaria.

Cullens Ausführungen missfielen ihm. Hahnemann wollte überprüfen, wieweit Pflanzen mit extrem bitteren Inhaltsstoffen wirklich eine fiebersenkende Wirkung haben. Er versuchte mit Kalmus, Galläpfeln oder Tausendgüldenkraut Fieber zu senken, was aber gar nicht funktionierte.

Aus nicht näher bekannten Gründen probierte Hahnemann die Chinarinde an sich aus, obwohl er gesund war. Er bekam die gleichen Erscheinungen wie bei der Malaria. Diesen Vorgang nennen wir Arzneimittelprüfung. Hahnemann hat alle von ihm entwickelten homöopathischen Arzneien an mehreren Gesunden getestet und die Erscheinungen sehr genau aufgeschrieben und aufgelistet. Diese Beschreibungen nennen wir “Mittelbilder”.

Nach diesen Erkenntnissen und Ereignissen stellte Hahnemann die Lehrmeinung auf: Ein Heilmittel wirkt nur gegen eine Krankheit, die es hervorruft, wenn man dieses Heilmittel einem Gesunden gibt. Hahnemann nannte dieses Prinzip das Ähnlichkeitsprinzip.

Samuel Hahnemann hatte die Homöopathie entwickelt, die
„auf drei Säulen ruht“:

• Potenzierung der Arzneimittel,
• Prüfung der Arzneimittel am Gesunden,
• Ähnlichkeitsprinzip.

Warum können homöopathische Mittel Nebenwirkungen hervorrufen?

Homöopathische Mittel wirken auf Körper, Geist und Seele und können auf allen drei Ebenen Nebenwirkungen verursachen, sonst würden sie keine Wirkungen beim Gesunden erzielen. Ein (über längere Zeit gegebenes) falsches Mittel in einer höheren Potenz kann unerwünschte Wirkungen verursachen: die ungewollte Arzneimittelprüfung am Gesunden, die wie eine Krankheit aussieht.

Dies ist auch der wesentliche Unterschied zu Bachblüten: Bachblüten sind keine Medikamente und wirken – nebenwirkungsfrei nur auf die Seele, und nicht auf den Körper.

Wie lange wirken die verschiedenen Potenzen im Schnitt?

In Globuli oder Tropfen gegebene homöopathische Mittel
bis zu einer Potenz D12 oder C12 wirken Stunden bis einen Tag,
eine Potenz C30 oder D30 ein, zwei Tage bis Monate,
eine Potenz C200 oder D200 einen Monat bis ein Jahr,
ab einer Potenz C1000 wirken die Mittel unter Umständen jahrelang.

Diese Zeitangaben beziehen sich auf normalerweise gesunde Menschen, die nur vorübergehend ein Problem haben. Bei chronisch Kranken können bereits niedere Potenzen länger wirken und vermehrt unerwünschte Wirkungen verursachen.

Was ist ein Konstitutionsmittel?

Jeder Mensch hat ein Mittel, das zu ihm passt, wir nennen es Konstitutionsmittel. Es spiegelt im Mittelbild seine körperlichen, geistigen und seelischen Stärken und Schwächen wieder, die seine Konstitution ausmachen. Solche Mittel findet man unter den großen Mitteln: Wenn man sie an einem Gesunden prüft, lösen sie auf allen Ebenen Körper, Geist und Seele Erscheinungen aus. Sie haben eine tief greifende Wirkung. Große Mittel heißen Polychreste.

Kleine Mittel haben bei so einer Prüfung nur eine oder wenige Wirkungen auf einzelne Körperteile, sie wirken eher oberflächlich, nicht sehr stark und sehr lang.

Es gibt z. B. Menschen, die eher zu Erkältungskrankheiten neigen. Viele große Mittel haben eine Neigung zu Erkältungskrankheiten in ihren Mittelbildern. Der Hals-Nasen-Ohrenbereich oder die Bronchien sind von der Konstitution her geschwächt.

In solchen Fällen ist es besser, das Konstitutionsmittel zu geben, vor allem, wenn auch andere Beschwerden vorliegen, die die Wahl des Mittels bestätigen. Nur ist es selbst für Fachleute schwierig, das Konstitutionsmittel gleich auf Anhieb zu erkennen.

Was tue ich, wenn ich das Konstitutionsmittel nicht kenne?

Eine „Krücke“, eine schnelle Abhilfe für vorübergehende Probleme ist, Mittel in einer Potenz D4 bis D12 anzuwenden. Durch ihre kurze Wirkzeit sind sie gut steuerbar.

Wenn Sie Ihre Hausapotheke in C30-Potenzen haben, erreichen Sie das Gleiche mit der Wasserglasmethode: Sie geben zwei Globuli der Potenz C30 in einen Achtelliter Wasser, rühren kräftig mit einem Plastiklöffel um und nehmen einen kleinen Schluck. Das Glas lassen Sie stehen, vor dem nächsten Schluck rühren Sie wieder um. Das können Sie bei Bedarf drei- bis fünfmal am Tag machen, in Notfällen sogar viertelstündlich. Auch diese Anwendung ist gut steuerbar und schonend.

Eine andere Möglichkeit ist, von verschiedenen Firmen auf den Markt gebrachte fertige Mischungen aus einigen homöopathischen Einzelmitteln in einer niedrigen Potenz zu verwenden. Diese Mischungen haben sich bewährt und es sind keine unerwünschten Wirkungen bei bestimmungsgemäßem Gebrauch zu erwarten, im schlimmsten Fall wirken sie nicht.

Wie verlaufen Erkältungskrankheiten unter homöopathischer Begleitung?

Wenn es um die Wirkung bei Erkältungskrankheiten geht ist es völlig falsch, die Wirkung eines schulmedizinischen Mittels zu erwarten. Homöopathische Mittel treiben die Krankheiten meistens so richtig heraus. Wenn man sie gleich zu Beginn der Erkrankung einnimmt, verläuft sie rasch und heftig.

Was ist daran der Vorteil?

Es gibt weniger Rückfälle, eine schnelle Erholungsphase und eine allgemeine Verbesserung der Immunabwehr, da sie bei der Behandlung gestärkt und nicht unterdrückt wird. Wenn jemand sagt: „Na, ich bin ja trotz Homöopathie im Bett gelandet!“ dann ist die Entgegnung „und mit Homöopathie wieder rasch auf die Beine gekommen“.

Können homöopathische Mittel mit anderen Hausmitteln kombiniert werden? 

Ja. Beim richtigen Mittel stören selbst die meisten Aromaöle die Wirkung nicht.

Einige Vorschläge:

  • Hustentees und Säfte aus Thymian (entzündungshemmenden Wirkung), Eibisch, Malvenblüten, Spitzwegerich, Quendel (schleimlösend, beruhigen den Hustenreiz). Zucker in den Säften hat eine Husten lindernde Wirkung.
  • Nicht-Diabetiker nehmen besser zuckerhaltige, Diabetiker zuckerfreie Säfte.
  • Einläufe kühlen die Körperkerntemperatur, befreien von unnützem Ballast im Darm. Sie sind besonders bei fiebernden Kindern sehr hilfreich.
  • Wadenwickel mit in kaltem Essigwasser getränkten Tüchern haben ebenfalls eine gute fiebersenkende Wirkung, wenn die Beine heiß sind, z.B. beim Aconitum-Fieber. Nicht bei einem Belladonna-Fieber anwenden, wo die Beine und die Hände eher kalt sind und nur der Kopf heiß.
  • Nach Erkältungskrankheiten verkürzen hoch dosierte Weißdornpräparate die Erholungsphase. Fieber belastet das Herz-Kreislaufsystem, Weißdorn entlastet. Die Müdigkeit in der Rekonvaleszenz vergeht schneller.

Vorbeugung von Erkältungskrankheiten 

Die Einstellung vieler Homöopathen ist:
„Wer vorbeugt, geht vorgebeugt
und schaut ziemlich alt aus“.
Das gilt allerdings nur für homöopathische Mittel.

Echinacea treibt die körpereigene Abwehr an. Wenn das Immunsystem immer nur angespornt wird, kann es „überdreht“ werden, es richtet sich gegen den eigenen Körper. Daher ist es nicht ratsam, Echinacea ständig zu nehmen. Viel besser ist eine 6-Wochen-Kur im Herbst vor den ersten Erkältungen und noch eine solche Kur im (Vor)-Frühling.

Vitamine und Spurenelemente in Grippezeiten besonders Vitamin C und Zink können in einer vernünftigen Dosis über einen längeren Zeitraum ohne Gefahr eingenommen werden. Zuwenig wirkt nicht, zuviel erzeugt „teuren Urin und Stuhl“, da der Überschuss ausgeschieden wird. Eine gute Qualität der Vitaminpräparate ist zusätzlich eine wichtige Voraussetzung für ein gutes Ergebnis.

Aromaöle: 

Qualitativ hochwertige Aromaöle wie Eukalyptus oder Latschenkiefer helfen beim Durchatmen. Verwendet man sie zu konzentriert, reizen sie die Atemwege. Eine gute Dosis sind 1 – 2 Tropfen auf feuchte Tücher oder für die Duftlampe oder 5 Tropfen ins Badewasser. Pfefferminze und Kampfer stören eventuell die Wirkung von homöopathischen Arzneien und sollten vermieden werden.

Die Beachtung der nachfolgenden Punkte lege ich Nichtärzt(inn)en oder Nichtapotheker(inn)en ans Herz, die vorhaben, anderen Menschen ein rezeptfreies Heilmittel zu empfehlen, das sie selbst gut kennen und von dem sie selbst sehr überzeugt sind.

1. Bevor Sie an die Auswahl oder Gabe eines homöopathischen Mittels denken, beantworten Sie bitte für Sich folgende Fragen:

1.1. Ist die Person, bei der Sie an die Empfehlung eines Mittels denken, jemand, wo Sie das wirklich wollen oder jemand, wo Sie es besser doch sein lassen, auch wenn Sie Ihre guten Erfahrungen weitergeben und Ihr Wissen gerne kundtun wollen?

Die richtige Antwort auf diese Frage spart sehr viel Nerven und vermeidet Frusterlebnisse. Wenn jemand (von Ihnen) weder Globuli noch Ratschläge will, dann versuchen Sie bitte nicht, ihn mit Zwang zu beglücken. Das macht nur Ärger und geht meistens schief.

1.2. Wenn eine Person Sie drängt, Sie sollen einer dritten Person Globuli geben, die keine Globuli verlangt hat, tritt automatisch Punkt 1.1. in Kraft und Sie fragen die betroffene dritte Person, ob sie von sich aus bereit ist, Globuli von Ihnen einzunehmen oder nicht. Klingt banal, wird aber gerne vergessen.

2. Ist die Person, die ein homöopathisches Mittel von Ihnen verlangt, normalerweise gesund?

2.1. Hat eine Person Grunderkrankungen, die schulmedizinisch behandelt werden (z. B. Asthma, Herz/Kreislauferkrankungen, Krebs, Diabetes, Rheuma, Lebererkrankungen, Dialyse-Patienten), lassen Sie besser die Finger davon!

Solche Menschen reagieren anders als jemand, der normalerweise gesund ist und nur momentan ein Problem hat. Besondere, starke Reaktionen müssen richtig gesteuert und abgefangen werden, damit kein Schaden für die betroffene Person entstehen kann. So etwas gehört in die Hände von geeigneten Fachleuten.

2.2. Ist die Person, der Sie ein Mittel anraten möchten, bereits in homöopathischer Behandlung?

Wenn ja, geben Sie kein weiteres homöopathisches Mittel, weil Sie sonst die Behandlung durcheinander bringen und nur schaden.

3. Welchen Eindruck macht der Zustand der Person auf Sie?

Den Eindruck gewinnen Sie durch Beobachtung und in einem kurzen Gespräch.

Sie kennen Ihre Familie und Ihre Freunde. Sie wissen, wie diese Personen normalerweise reden, sich bewegen, reagieren,
ob sie z. B. eher temperamentvoll oder zurückhaltend sind.

Bei dem Gespräch können Sie abschätzen, ob die Person „so wie immer“ ist oder ob sich etwas an ihr geändert hat.

Sollte Ihnen etwas merkwürdig vorkommen, sollten Sie gezielt nach Beschwerden fragen und die folgenden Punkte klären.

3.1. Wie lange hat die Person die Beschwerden schon?
Sind die Beschwerden plötzlich gekommen oder so langsam daher gekrochen?
Was ist vorher sonst noch gewesen, z. B. Ärger, Schreck, Überanstrengung, Stress, Kummer, etc.

3.2. Wie wirkt die Person auf Sie,
was ist im Verhalten anders, als Sie es von der Person gewohnt sind,
z. B. ist sie abweisender, gesprächiger, aggressiver, müder, etc. als normalerweise.

3.3. Welche besonderen Erscheinungen fallen Ihnen auf,
z. B. Fieber, Erbrechen, Schnupfen, Geruch der Person,
worauf hat sie Lust,
was erzählt sie Ihnen, wenn Sie die Person fragen, wie es ihr geht,
für welches homöopathische Mittel sind die Erscheinungen typisch?

4. Was tun, wenn Sie Hinweise auf ein homöopathisches Mittel erkannt haben?

4.1. Sie fragen der Reihe nach alle Punkte des Mittelbildes ab und prüfen, ob Sie viele Übereinstimmungen finden. Wenn ja, geben Sie das Mittel in der Wasserglasmethode.

4.2. Ein homöopathisches Mittel, das bei einer ähnlichen Erkrankung zu einer anderen Person gepasst hat, ist keine Empfehlung wert, es muss genau in der Situation zur betroffenen Person passen.

Wenn Sie nur eine oder zwei Übereinstimmungen finden, überlegen Sie, welche anderen Mittel auch zu den selben Erscheinungen passen und Sie fangen wieder bei Punkt 4.1 an und fragen das nächste Mittelbild ab.

4.3. Wenn das erste Mittel nicht hilft, probieren Sie noch ein zweites Mittel. Wenn spätestens nach einem dritten Mittel keine Besserung eintritt, nehmen Sie ärztliche Hilfe in Anspruch.

Werden viele Mittel in beliebiger Weise innerhalb kurzer Zeit (Tage bis Wochen) eingenommen, kann eine Situation eintreten, wo eine homöopathische Behandlung sehr schwierig bis nahezu unmöglich wird.

4.4. Wenn das Mittel hilft, warten Sie ab, wie lange die Wirkung dauert. Erst wenn die Wirkung zum Stillstand kommt, wiederholen Sie das gleiche Mittel, solange die Beschwerden da sind und solange es bei der letzten Gabe noch geholfen hat.

4.5. Werden Sie nach dem Verschwinden der ersten Beschwerden bedrängt, gleich andere Beschwerden mit weiteren Mitteln zu behandeln, sagen Sie lieber nein! Sie ruinieren Sich damit oft den ersten Erfolg, es wird alles wieder schlechter.

4.6. Wenn Beschwerden länger als zwei Tage vorliegen,
der Allgemeinzustand eines Erkrankten sich nach der Gabe eines Mittels über mehr als 6 Stunden verschlechtert oder
Hinweise auf eine ernsthafte und bedrohliche Erkrankung erscheinen,
nehmen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch.

4.7. Wenn eine Person Sie drängt, Ihr in diesem Zustand noch ein homöopathisches Mittel zu geben, nur weil sie nicht zum Arzt gehen will, dann lassen Sie Sich bitte nicht darauf ein. Fahrlässigkeit dank Selbstüberschätzung endet eher früher als später in Katastrophen!